Lebensraum
Oase
Vom verwilderten Hof zur lebendigen Oase

Willkommen

Über uns – Wer wir sind
Seit 2010 verwirklichen wir mit der LebensraumOase unseren Traum von einem unabhängigen Leben inmitten der Natur. Trotz zahlreicher Herausforderungen geben wir Einblicke in unseren Weg, unsere Erfahrungen und unsere Vision – und laden Gleichgesinnte ein, Teil dieser Reise zu werden.

Der Beginn – Die Geschichte des Ortes
Nach jahrelanger Suche stießen wir auf ein abgelegenes, verwildertes Grundstück mit verfallenen Gebäuden – einst seit den 1920er Jahren bewohnt und von bewegter Geschichte geprägt. Nach Kriegszeit und wechselnden Lebensumständen wurde dieser Ort schließlich abrupt verlassen und sich selbst überlassen – ein stiller Zeuge vergangener Leben.

Der Prozess – Vom Chaos zur Oase
Nachdem wir das Grundstück behutsam freigelegt und von Altlasten befreit hatten, begannen wir mit viel Geduld, die Gebäude instand zu setzen und neu aufzubauen. Schritt für Schritt entstand so – oft intuitiv und durch Ausprobieren – ein lebendiger Garten, der heute mit seinen vielfältigen Bereichen zum Arbeiten, Verweilen und Entdecken einlädt.
Über uns – Wer wir sind
Wir sind Annett und Torsten Mahn. Die LebensraumOase ist ein Projekt, was wir „nebenberuflich“ betreiben. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist es uns immer wichtiger geworden, selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben. Wir sind beruflich und gesellschaftlich engagiert und versuchen an dem Platz, wo wir sind, für Mit-Menschlichkeit, Selbstbestimmung und Freiheit einzutreten. Unsere Glaubens- und Wertebasis beruht auf der Gewissheit, dass unser menschliches Dasein eingebettet ist in etwas Größeres und Umfassenderes, was letztlich nicht genau benannt oder beschrieben werden kann – sondern nur erlebt und erfahren.
Die LebensraumOase ist für uns zu einem Rückzugsort geworden, in dem wir uns „zwischen Erde und Himmel“ fühlen. Abgeschieden vom Trubel der Welt können hier die Gedanken frei fließen, die Arbeit im Garten „erdet“ einen wieder …


Die Welt-Realität ist oft mit Problem, Ärgernissen und Sorgen verbunden. In der LebensraumOase tanken wir auf: Sonne, frische Luft, Vogelgezwitscher und Insektenbrummen beleben Körper und Geist. Das ist es, was uns gut tut nach der Arbeit am Schreibtisch, am Computer und nach dem Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen.
Die LebensraumOase ist auch ein Ort mitten in der Welt. Das heißt, dass die Erfahrungen und Auseinandersetzungen mit der Realität zum Leben dazugehört, auch wenn man sich davon fernhalten will. Diese Webseite dokumentiert, mit welchen Anstrengungen und Hindernissen wir zu kämpfen hatten (haben), und wie es vielleicht trotzdem gelingen kann, ein Leben mitten in der Natur zu gestalten.
Die Geschichte des Ortes
Als wir eher zufällig auf dieses abgelegene Grundstück stießen, war kaum noch zu erkennen, dass hier einst eine Hofstelle mit einem Wohnhaus, einer Remise und sogar einem Tennisplatz war. Es wirkte wie ein Stück eingezäunter Wald, nur ein Schornstein ragte inmitten der grünen Wildnis hervor. Wie wir nach und nach herausfanden, wurde dieses Stück Land bereits seit den 1920er Jahren bewirtschaftet. Während oder nach dem 2. Weltkrieg wurde ein sogenanntes Behelfsheim errichtet, in dem zwei ältere Damen gewohnt hatten. Die Hinterlassenschaften in und um das Haus deuten darauf hin, dass es zu DDR -Zeiten offenbar möglich, vielleicht auch notwendig war, als Selbstversorger zu leben. - Die letzte Bewohnerin verließ das Grundstück etwa 1990. Offenbar hatte sich etwas ereignet, das zum schnellen Verlassen des Hauses geführt hatte: Töpfe standen noch auf dem Herd, Kleidungsstücke fanden sich in Schränken, Gartenwerkzeuge fanden sich unter Brennnesselgestrüpp. Vieles bleibt aus der Vorgeschichte im Dunkeln; manche Fundstücke geben Rätsel auf.


Auch gibt es unterschiedliche Erzählungen von Einheimischen, die noch Erinnerungen an die beiden Damen hatten. Übereinstimmend daran ist, dass sie sehr „zurückgezogen und einfach“ gelebt hätten.
Bis heute haben wir guten Kontakt zu den letzten Besitzern des Grundstücks, von denen wir das Grundstück erworben haben. Wir sind ihnen dankbar, dass sie sich zum Verkauf entschließen konnten und wir dadurch die Chance bekamen, die Schönheit und Kraft der Natur auf dem eigenen Grund und Boden zu genießen.
Der Prozess – Vom Chaos zur Oase
Das Grundstück stellte uns vor ungeahnte Herausforderungen: Wir brauchten Jahre, um die ursprüngliche Struktur des Gartens Schritt für Schritt freizulegen. Ein Grundstück durch einen Kaufvertrag zu erwerben ist das eine, es aber tatsächlich in Besitz zu nehmen ist das andere. Das meiste machten wir in Eigenregie, so dass tatsächlich jeder Quadratzentimeter des Gartens durch unsere eigenen Hände gegangen ist. Müll musste entsorgt, Gestrüpp und Wildwuchs musste entfernt und auch mancher Baum musste aus Sicherheitsgründen gestutzt oder gefällt werden. Beetflächen wurden mühevoll dem vergrasten Land abgerungen, um die ersten Blumen und Gemüsesorten anzubauen.
Anfangs agierten wir meist nach dem Prinzip Versuch und Irrtum. Doch mit der Zeit entwickelten wir durch unser Tun ein Gefühl dafür, wie unser Garten „tickt“. Jeder Ort, jedes Stück Natur hat seinen eigenen Charakter und man kann (sollte) nichts erzwingen. Das Beobachten der natürlichen Gegebenheiten und einen einvernehmlichen Umgang mit den natürlichen Konkurrenten zu finden (Schnecken, Hornissen, „Unkraut“) war ein Lernprozess, der uns zur Überzeugung brachte, dass alles seinen Ort, seine Zeit und seinen Zweck hat. Wir haben gelernt, nicht gegen, sondern mit der Natur zu gärtnern. Viele Erkenntnisse, die wir durch das Beobachten und Arbeiten im Garten gewonnen haben, lassen sich auch auf den mit-menschlichen Umgang übertragen. Der Garten ist auch auf diesem Gebiet ein unschätzbarer Ratgeber geworden.



Der undurchsichtige Dschungel vom Anfang war bereit sich bändigen zu lassen. Für unsere Mühen beschenkt er uns jedes Jahr mit reicher Ernte, Blütenpracht und natürlichem Hintergrundrauschen. Der Garten hat sich zu einem organischen Ganzen entwickelt, wo in verschiedenen Bereichen Unterschiedliches gedeiht und zum Verweilen oder Arbeiten einlädt: Obstwiese, Gemüsebeete, Rosenrondell, Staudenbeete. Auch Plätze mit Kunstobjekten oder zum Meditieren finden sich.

Ein Prozess verläuft nicht nur linear und von Erfolg zu Erfolg. Es gibt Rückschläge, Ärgernisse, manchmal ist man gezwungen völlig neu zu disponieren. Darüber wird im Blog mehr zu erfahren sein.
Erfahre mehr über uns, unser Gartenprojekt, unsere Ansichten und Erfahrungen unter: freiwesen.substack.com
Intention
Von Anfang an war es für uns klar, diesen großen Garten nicht nur für uns, sondern auch für andere nutzbar zu machen. Viele Ideen beschäftigten uns, wie zum Beispiel ein Archepark für bedrohte Tierarten, eine Manufaktur für Gartenprodukte, ein kleiner Laden und ein Gartencafé. Wir hatten manches in anderen Ländern gesehen und waren davon fasziniert, wie oft mit einfachen Mitteln kreative Ideen umgesetzt werden können.
Doch leider mussten wir (auch hier) die Erfahrung machen, dass aufgrund von bürokratischen Hürden und teils widersprüchlichen Regelungen vieles zu aufwendig oder nicht möglich ist. Warum ist das so? Wie kann man etwas ändern? Gibt es ein „richtiges Leben im falschen“ – oder vice versa? Fühlt euch eingeladen, über diese und andere Fragen sich auszutauschen…


Die LebensraumOase ist und bleibt unser Rückzugsort, den wir gern auch für Andere öffnen. Obst und Gemüse gibt es oft mehr als wir brauchen, sodass dies gern erworben werden kann. Während der Erntesaison lädt ein Gartenregal vor dem Eingang zum Probieren ein. Besonders beliebt sind unser Honig und unser Saft aus Gartenfrüchten. Auch Pflanzen und Samen, Raritäten inklusive, sind erhältlich. Kommt vorbei, schaut herein: Während der Saison (April-September) ist fast jeden Tag jemand im Garten. Am sichersten ist es vorher anzurufen. Mehrmals im Jahr öffnen wir unseren Garten für Besucher oder für privat organisierte Veranstaltungen. Es ist uns ein Anliegen, Menschen mit Interesse an Natur, Autarkie und (Lebenskultur)/Kultur zusammenzubringen. Wir sind der Meinung, dass das persönliche Kennenlernen der beste Weg ist, um Vorurteile abzubauen, neue Ideen kennenzulernen und sich gegenseitig zu stärken.
Erfahre mehr über uns, unser Gartenprojekt, unsere Ansichten und Erfahrungen unter: freiwesen.substack.com

Angebote
- Gartenführungen (Naschen eingeschlossen)
- Picknick im Grünen
- Verkauf von Gartenprodukten
- Zeit & Achtsamkeit in der Natur
